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App-Test Weinbaumuseum Stuttgart

17
Sep

Bei so einem nass-kalten Septembertag, wie es gestern einer war, sollte man sich auf dem schnellsten Weg ins Trockene begeben. Also rettete ich mich aus dem Regen ins Weinbaumuseum in Uhlbach.

Weinbaumuseum Stuttgart

Weinbaumuseum Stuttgart

Hier hielt ich es für eine sinnvolle Idee, für euch die „Weinbaumuseum Stuttgart“ – App zu testen.

Erst einmal eine kleine Erklärung für diejenigen, die das schöne, alte Fachwerkgebäude noch nie besichtigt haben: Das Weinbaumuseum befindet sich im Ortskern des idyllischen Weinbauortes Stuttgart-Uhlbach und besteht zum einen aus dem Museumsraum, also der Ausstellung und zum anderen aus einer nagelneuen Vinothek.

Fachwerk im Weinbaumuseum Stuttgart

Fachwerk im Weinbaumuseum Stuttgart

Ich beschloss, mir zuerst die Ausstellung anzuschauen und die dazugehörige App auf die Probe zu stellen.

Die erste Infowand im Museum erzählt über den Beginn des Weinbaus. Wie der Wein damals ins Land kam, wusste ich seither noch nicht und fand es daher spannend, hier etwas darüber erfahren zu können. Mit einem Blick auf die App, bemerkte ich, dass hier die gleichen Informationen geschrieben sind. Inhaltlich ergänzt die App also nichts, es ist sozusagen ein virtueller Rundgang durch das Museum.

Wieso sich dann die Mühe machen und ins Museum fahren? Ein paar Schritte weiter durch die Ausstellung und die Antwort war mir klar: Hier gibt es neben den Texten und Bildern uralte Werkzeuge und andere Gegenstände, die die Winzer früher zum Arbeiten brauchten.

Alte Motorpumpe im Weinbaumuseum Stuttgart

Alte Motorpumpe im Weinbaumuseum Stuttgart

Ausstellungsstücke im Weinbaumuseum Stuttgart

Ausstellungsstücke im Weinbaumuseum Stuttgart

Das eine oder andere Gerät kam mir schon bekannt vor, da ich vieles aus dem Keller meines Opas kenne. Trotzdem fand ich es nochmal interessant zu sehen, wie sich die Technik entwickelt hat und wie „einfach“ die Arbeit dadurch heute geworden ist.

Während ich mich von Infowand zu Infowand las, blätterte ich parallel dazu die Seiten der App weiter. Im Museum steht man vor tollen, großen Fotos – ziemlich beeindruckend. Auf dem Smartphone dagegen sind die Bilder natürlich um einiges kleiner dargestellt, was den „Wow-Effekt“ etwas schwinden lässt.

App Weinbaumuseum Stuttgart

App Weinbaumuseum Stuttgart

Verschiedene Böden als Ausstellungsstück im Weinbaumuseum Stuttgart

Verschiedene Böden als Ausstellungsstück im Weinbaumuseum Stuttgart

Noch ein Pluspunkt für den Besuch im Museum: wer will, kann sich kurze Filme über die Arbeit der Winzer ansehen oder sich an einem Hörer erklären lassen, wie ein Jahr im Weinbau abläuft. Gegen Ende des Rundgangs gibt es ein Aroma-Rätsel – toll gemacht, finde ich.

Der Trollinger - die unangefochtene Nummer 1 in Stuttgart

Der Trollinger – die unangefochtene Nummer 1 in Stuttgart

Dann wurde es Zeit, sich die Vinothek von innen anzuschauen. Auf zwei Ebenen verteilt kann man sich hier durch die monatlich wechselnde Weinkarte probieren. Dank der verglasten Front kann man währenddessen auf den Ausstellungsraum blicken – wenn’s einem hier nicht schmeckt, dann nirgends 😉

In der Vinothek im Weinbaumuseum Stuttgart

In der Vinothek im Weinbaumuseum Stuttgart

Wer sich jetzt noch schlau machen will, kann wieder sein Smartphone aus der Tasche nehmen, denn die App bietet neben dem Museumsrundgang ein Weinlexikon. Während ich hier sitze und an einem Riesling schlürfe, kann ich also alle wichtigen Informationen über die Weinsorte lesen.

Mein Fazit zur App: Übersichtlich gestaltet und leicht zu navigieren. Dass es neben dem virtuellen Museumsrundgang auch ein Weinlexikon und ein Eventkalender gibt, finde ich super. Der virtuelle Museumsrundgang reicht demjenigen, der sich auf kurzem Wege informieren möchte, denn auch hier bekommt man reichliche Informationen über die 2000-jährige Weinbaukultur. Wer aber lieber mittendrin statt nur dabei sein will und alles etwas anschaulicher mag, ist im Museum richtig!

Für Interessierte:



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