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Whisky Tasting in Stuttgart

10
Mrz

Whisky – das flüssige Gold. Wer jetzt denkt, Whisky gibt es nur in Schottland oder Irland, liegt falsch. Denn wir können schließlich alles – auch Whisky, genauer gesagt schwäbischen Highland Whisky!

Flüssiges Gold!

Flüssiges Gold!

Beim Whisky-Tasting in der Davidoff Lounge des Steigenberger Hotel Graf Zeppelin machte ich meine erste Bekanntschaft mit dem schwäbischen Whisky. Hans-Gerhard Fink kredenzte sechs verschiedene Whiskys, vier davon aus seiner eigenen Destillerie „finch“. Getrunken wurde selbstverständlich aus einem speziellen Glas, in dem sich die Aromen wunderbar entfalten können. Als beste „Trinkweise“ beim Tasting wurden uns pro Sorte drei bis vier Schlücke empfohlen: Der erste soll den Fremdgeschmack aus dem Mund spülen, beim zweiten nimmt man den Eigengeschmack vom Whisky auf und beim dritten kann man dann genießen 🙂

Getrunken wird aus einem speziellen Whisky-Glas!

Getrunken wird aus einem speziellen Whisky-Glas!

Mit Hilfe eines Aromarads konnte jeder die verschiedenen Geschmäcker kategorisieren. Ganz anders als erwartet, stellte ich fest, dass Whisky nicht nur streng oder torfig schmeckt, sondern durchaus auch fruchtig oder leicht süßlich im Geschmack sein kann. Obwohl mir immer noch rätselhaft ist, wie etwas nach „Krankenhausgängen“ oder nach der „Reibfläche einer Streichholzschachtel“ schmecken kann… Zwischen den verschieden Whiskyorten gab es kleine, aber feine schwäbische Köstlichkeiten wie Maultaschen oder Linsen mit Saiten 😀 Und natürlich viele, viele interessante Erklärungen zur Whiskyproduktion hierzulande und den verkosteten Sorten. Den Abschluss bildete das Best Barrel (strictly limited Black Label) mit 54% vol. Da bei dieser Sorte der Alkoholgehalt doch etwas höher lag als bei den vorigen fünf, konnte man den Whisky individuell mit Wasser zur gewünschten Stärke verdünnen.

Das Aromarad zur Orientierung ;-)

Das Aromarad zur Orientierung 😉

Hans-Gerhard Fink produziert seine Whiskys im schwäbischen Hochland, besser bekannt als Schwäbische Alb. Mindestens drei Jahre reift der finch Whisky in ehemalgien Wein- oder Bourbonfässern. So erhält er seinen speziellen Geschmack. Während der in Weißweinfässern gelagerte Whisky etwas milder und leichter schmeckt, haben die Sorten aus den Bourbonfässern eher einen torfigen Geschmack.

Mein Fazit des Abends: Whisky ist nicht gleich Whisky. Interessant fand ich die verschiedenen Farbnuancen. Von bernstein bis goldgelb hatte ich alles im Glas. Mein Highlight war der finch Destillers Edition 02/13 (Schwäbischer Highland Whisky, 6-jährig, 41% vol) – wegen seiner Leichtigkeit und Eleganz auch „Womanizer“ genannt 🙂

Gebrannt wird auf der Schwäbischen Alb

Gebrannt wird auf der Schwäbischen Alb

Für alle leidenschaftlichen Whiskytrinker ist das Whisky-Tasting ideal, um auch mal die heimischen Sorten kennenzulernen. Aber auch für alle Neulinge (wie mich ;-)), ist es eine wunderbare Gelegenheit, sich dem flüssigen Gold anzunähern. Das nächste schwäbische Whisky-Tasting findet am 24. Oktober, um 19 Uhr in der Davidoff Lounge des Steigenberger Hotel Graf Zeppelin statt.

Das beste Fass :-)

Das beste Fass 🙂



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