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Tatort 1649: Als Detektiv durch Stuttgart

30
Apr

Diese typischen Stadtführungen kennt jeder, macht jeder. Am Samstag packte mich die Lust, etwas Neues zu entdecken… Wie wär’s mit einer Erlebnistour in Stuttgart?

Ich war etwas zu früh in der Stadt angekommen. Vergangenes Wochenende war Internationales Trickfilm-Festival unter anderem am Schlossplatz, da traf sich meine Überpünktlichkeit dann ganz gut – Sonnenbrille auf und noch etwas zwischen Hunderten „Trickfilm-Freunden“ vor dem Neuen Schloss relaxen.

Nachdem ich ein paar warme Sonnenstrahlen eingefangen hatte, musste ich dann aber auch schon weiter zum Biergarten Amadeus (im Innenhof des Alten Waisenhauses). Schließlich wartete ein neues Abendteuer auf mich: ein interaktives Krimispiel das sich Tatort: St. Leonhards Vorstadt nennt. Absolut nichts konnte ich mir im Voraus darunter vorstellen, wurde also höchste Zeit, mich darauf einzulassen…
Punkt 17 Uhr nahm der Krimi seinen Lauf. Rund 20 Menschen hatten sich am Alten Waisenhaus versammelt, als ein im Barockstil gekleideter Mann dazu stößt und sich als Bürgermeister Johann Fuchs ausgibt. Wir stehen also im Jahr 1649, in einer Zeit, in der Stuttgart noch von Stadtmauern umschlossen war.

1649: Bürgermeister Johann Fuchs

1649: Bürgermeister Johann Fuchs braucht unsere Hilfe bei der Aufdeckung des Mordes

Wir sollten dem Bürgermeister helfen, einen bislang ungeklärten Mordfall aufzudecken. Also wurden wir zunächst mit „Dienstausweisen“ bewaffnet und in zwei Detektivgruppen aufgeteilt.

"Kommissar Maigret mein Name... Aber pardon, wo ist denn meine Pfeife?"

„Kommissar Maigret mein Name… Aber pardon, wo ist denn meine Pfeife?“

Der Bürgermeister führte uns ein Stück Richtung Bohnenviertel / Leonhardsviertel und erklärte uns auf dem Weg ein paar Dinge rund um den geheimnisvollen Mordfall. Es handelte sich um einen Leichenfund einer jungen Frau in einem Apfelbaum außerhalb der Stadtmauer.
Schließlich trennten sich unsere beiden Detektivgruppen und der Bürgermeister verschwand ebenfalls. Unser Team war nun auf sich allein gestellt und hatte die Aufgabe, im Stadtviertel nach Zeugen des Mords oder Angehörigen der Vermissten Personen zu suchen und diese zu befragen, um dem Fall auf die Schliche zu kommen. In einer Seitengasse fanden wir eine bäuerlich gekleidete Dame: Die Schwägerin einer jungen Frau, die seit dem Geschehnis nicht mehr gesehen wurde… So verbrachten wir einige Zeit damit, diese Zeugin zu befragen und zogen dann weiter, um erneut Personen zu finden, die uns auf die Sprünge halfen oder sogar in die Irre führten.

Wen wir wann und wo gefunden haben, verrate ich natürlich nicht, vielleicht kann ich euch die Erlebnistour gerade schmackhaft machen – wäre ja blöd, wenn ihr dann daran teilnehmt und schon alles im Voraus wissen würdet! 😉

Wie ihr sehen könnt, waren die Schauspieler aufwendig verkleidet, somit konnte man die Zeugen gut von normalen Passanten unterscheiden. Auch ihr schauspielerisches Talent ist, wie sich die Tourenteilnehmer einig waren, wirklich gut.

Die Dämmerung hätte die Tour sicher noch etwas unheimlicher gemacht...

Die Dämmerung hätte die Tour sicher noch etwas unheimlicher gemacht…

Die Tour hat mir sehr viel Spaß gemacht und die Geschichte konnte uns alle mitreisen. Natürlich mussten wir selbst aktiv sein und ständig mitdenken, um zusammen in der Gruppe den Fall zu lösen. Es blieb bis zu Letzt geheimnisvoll, doch ich war mir sicher, den Krimi aufgedeckt zu haben. Aber so viel sei verraten: Mit diesem Ende hätte ich nicht gerrechnet… 😉 😉 😉

Wer auch als Detektiv durch Stuttgart streunen will, kann sich hier informieren: Erlebnisführung „Tatort: St. Leonhards Vorstadt“



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