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Eisdielen in Karlsruhe

10
Jul

Das Thermometer zeigt schon über 30 Grad, ganz Karlsruhe schwitzt.

Der eine wünscht sich an den Baggersee, der andere in sein Lieblingsfreibad. Beides ist schwer möglich, wenn man gerade mitten in der Stadt zu tun hat.

Doch die Rettung naht und heißt: EIS! GELATO! HELADO! ICECREAM!

In Karlsruhe gibt es nämlich gefühlte 1000 Eisdielen. Da es unmöglich ist jede Eisdiele aufzusuchen, habe ich mich auf die Innenstadt und etwas Ost- und Weststadt beschränkt und habe mich auf die Suche nach den neuesten Eissorten gemacht, die einem den Sommer versüßen. Vielleicht findet ihr auch Euren neuen Eisfavoriten 2015 – Wer weiß!

Von Osten nach Westen durchschlemmen

Gestartet habe ich im Eiscafé Tiramisù. Das Eiscafé ist noch sehr neu und direkt an der Ludwig-Erhardt-Allee. Sofort wurde ich dort sehr nett empfangen. Die besondere Eissorte dort: Red-Bull-Eis. Anscheinend kam dort extra ein Red-Bull-Abgesandter, um nach dem Rezept zu forschen. Für Leute, die nicht so gerne Red-Bull mögen, gibt es auch noch weitere Sorten – z.B. Spritz oder Schwarzwälder mit Kirschlikör.

Wenn man einmal die Ludwig-Ehrhardt-Straße überquert hat, ist man schon sehr schnell am beliebten Eiscafé Cassata in der Oststadt angekommen (Georg-Friedrich-Straße 30). Hier geht man mit dem Trend – Es gibt Minionseis! (Eine Freundin von mir war nach meiner Erzählung schon ganz aus dem Häuschen) Natürlich nicht aus echten Minions – nur um das mal hier klar zu stellen. Außerdem kommt hier jeder mit diversen Lebensmittelunverträglichkeiten auf seine Kosten: Südtiroler Ziegenmilch beispielsweise für Leute mit Laktoseintoleranz. Mate Orange, Sizilianische Mandel, Sommergarten und Sekt-Trüffel sind nur noch einige weitere Sorten, die das Eiscafé Cassata im Sortiment hat. Zudem kann man hier auch seine persönliche Eistorte in Auftrag geben.

Kaiserstraße = Eisdielenstraße

An der Kaiserstraße kann man sich, wenn man es drauf anlegt, von einer Eisdiele zu nächsten essen, denn circa alle 500 m kommt eine neue Eisdiele. Begonnen wird mit dem Eiscafé Cortina. Während meinem Gespräch habe ich erfahren, dass Cortina und die Eisdiele Tiramisù in der Oststadt zusammengehören. Wer also in der Ostadt wohnt und Lust auf Cortina hat, kann auch einfach direkt zum Tiramisù gehen. Wie sagte Winston Churchill immer so schön: Sport ist Mord!

Für die nächste Eisdiele – dem Pierod – muss man nun die Straßenseite wechseln. Hätte ich meinen Blogbeitrag einen Tag früher geschrieben, hätte ich noch gemütlich auf der Kaiserstraße direkt auf den Straßenbahngleisen flanieren können (in den letzten Tagen durften dort keine Bahnen fahren), nun muss ich wieder nach links und rechts schauen 😉 Das Eiscafé Pierod hat eine ganz besondere Spezialität im Angebot und die heißt: Granita!

Granita mit Brioche – heute lerne ich viel Neues kennen!

Granita kommt aus Sizilien und ist ein Eis ohne Sahne (da freut sich die Bikini-Figur) und wird traditionell mit einem Brioche (oh, das wars dann wohl doch mit der Bikini-Figur) gegessen. Man kann sich die Granita in den Sorten Zitrone, Schokolade und Erdbeere bestellen.

Meine nächste Station ist das Eiscafé Da Vinci in der Lammstraße. Hier ist der Renner – Zuppa inglese und ein richtig guter Cappuccino für alle, die nicht so die Süßen sind. Hier ist praktischerweise die Speisekarte gleich die Tischplatte (man muss das gesehen haben, um es sich vorstellen zu können). Abseits der Kaiserstraße kann man hier gemütlich draußen seinen extra großen Eisbecher vertilgen. Auswahl hat man hier genug!

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt

In der Kaiserpassage befindet sich die Eisdiele „Capri. Schon der Name verspricht Sommerurlaub und Italienflair. Allerdings gibt es hier nicht den guten alten deutschen Eisklassiker „Capri“, sondern eine große Auswahl an verschiedenen Eissorten. Die Spezialität an der Eisdiele sei, dass der Inhaber schon seit 1959 hier hinter dem Tresen steht. Dennoch ist sie nicht Karlsruhes älteste Eisdiele, die ist nämlich….

…. das Eiscafé Casal ein paar Meter weiter. Denn die gibt es schon seit 1951!

Man merkt sofort, als die Sonne durch die Wolken bricht, wo am Anfang noch nicht so viel los war, strömen jetzt alle Leute herbei, um sich ein Eis zu kaufen. Hier sind die Spezialitäten Joghurt-Feige, Joghurt-Granatapfel und American-Cheesecake. Wenn man sich bei der großen Auswahl entschieden hat, kann man sich gemütlich direkt an der Kaiserstraße hinsetzen und den Leuten beim Flanieren zu schauen.

Nach so viel Eis (obwohl ich nicht überall probiert habe) macht sich schon langsam ein leichter Sättigungsgrad bemerkbar. Jetzt fehlt mir nur noch eine Eisdiele und zwar das „Arte Dolce“ in der Weststadt. Wie ich später erfahren habe, gehört das Arte Dolce laut Feinschmecker zu den 40 besten Eisdielen in Deutschland. Die Sortenvielfalt bestätigt das: Zartbitter-Orange-Chili, Fleur de Sel-Caramel, Lavendel-Honig, Milchreis-Kardamom, Mandarine-Basilikum – die Eiskarte liest sich wie ein Gedicht.

 

Es waren super viele Eisdielen dabei, wo ich sofort wieder hingehen würde, um mir etwas Süßes zu gönnen. Was mir super gefallen hat, dass in allen Eisdielen noch „echte“ Italiener gearbeitet haben. Das hat das Italienfeeling noch bestärkt. Der Kugelpreis beträgt eigentlich überall 1 Euro.

Probiert die Eisdielen aus und findet Eure Lieblingssorte 2015!

Meine ist glaub ich Milchreis-Kardamom….

Oder doch Zuppa Inglese?

Oder Minionseis? 😉



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