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Ausflug ins Linden-Museum

5
Aug

Die letzten Tage in Stuttgart und Umgebung waren wirklich heiß. So heiß, dass selbst das Wasser im völlig überfüllten Freibad lauwarm ist. Erfrischend ist das nicht.

Echte Abkühlung finde ich dagegen im Linden-Museum Stuttgart. Sobald ich die ausladende Eingangshalle betrete, erwartet mich eine angenehme Kühle. An der Kasse kaufe ich die Eintrittskarte, dazu bekomme ich kostenlos einen Audioguide zur Verfügung gestellt. Ich kann zwischen Deutsch, Englisch oder einer Führung speziell für Kinder wählen. Ich entscheide mich für Deutsch; und schon geht es los.

Im ersten Stock beginnt der Rundgang. Begleitet von orientalischen Klängen aus dem Audioguide erkunde ich Kunstgegenstände aus dem Morgenland. Es gibt sogar einen kleinen Marmorbrunnen der entspannt vor sich hin plätschert. Weiter hinten ist ein orientalischer Bazar nachgestellt. Nachdem ich die passenden Ziffern in den Audioguide eingetippt habe, habe ich das Gefühl in den Markt einzutauchen. Zwischen Lehmboden und Schilfdächern eröffnet sich mir eine realistische Marktszene: Ich höre Schritte von Händlern und Kaufwilligen, ein plapperndes Kind, energische Verhandlungen…fast rieche ich die exotischen Gewürze, die in der hinteren Verkaufsniesche ausgelegt sind.

Bazar2 72dpi
Durch Afrika hindurch über eine nigerianische Marktszene und durch das Kameruner Grasland geht es weiter in den zweiten Stock.

Marktbude aus dem Kameruner Grasland, Foto Anatol Dreyer, Copyright Linden-Museum Stuttgart

Hier befindet sich die Dauerausstellung über Asien. Der Audioguide gibt Auskunft über den Buddhismus, den Hinduismus, sowie verschiedene Gebiete des asiatischen Raumes. Zu Bewundern sind zum Beispiel ein originalgetreuer Tibetischer Tempel, eine chinesische Grabkammer oder zerbrechliche Hängerollen mit Tuschezeichnungen. Besonders spannend finde ich den japanischen Gürtelschmuck. In winzigen Formen geschnitzt gibt es Ziegen, Pferde, Hasen und sogar Drachen. Am schönsten finde ich die kleine Eulenfigur.

Ziege, Japan, fr. 19. Jh., copyright Linden-Museum Stuttgart, Foto A. Dreyer
Der Rundgang endet in einem Raum, in dem eine japanische Teezeremonie aufgebaut ist.

Alles in allem habe ich im Linden-Museum einen entspannten Tag erlebt und viele schöne und interessante Ausstellungsstücke gesehen.
Mein Fazit: Ein gutes Ausflugsziel – egal ob bei drückender Hitze oder Sommergewitter!

 



1 Kommentar »

  1. Lindenmuseum ist einfach toll.
    Immer einen Ausflug wert, gerade auch für uns, die in diesem Sommer nicht wegfahren konnten – und trotzdem hier unser Fernweh ein wenig stillen konnten.
    Danke ans Team Lindenmeum

    Jochen — 16. August 2015 @ 16:38

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