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#BURGERMEATwoch – Die Karlsruher Burger-Szene im Test

6
Apr

Eine saftige Rindfleischbulette und frischer Salat zwischen zwei knackigen Brötchenhälften. Das Ganze verfeinert mit krossem Bacon, gedünsteten Zwiebeln und einer Scheibe Cheddar-Käse – yammi! 🙂 Wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Der Burger-Hype hat auch in Karlsruhe nicht halt gemacht sondern nach und nach die Stadt erobert.

Cheeseburger und Hamburger, wie wir sie von den amerikanischen Schnellrestaurants kennen sind längst out! Mittlerweile kann ich mir meinen Burger selber zusammenstellen – mit extra Käse, extra Bacon oder doppelter Fleischportion – worauf ich eben gerade Lust habe. Dazu eine selbstgemachte Limo aus dem Weckglas oder ein gutes Craft Beer, keine Sirup-Cola aus dem Automaten. Der Fast-Food-Burger von vor ein paar Jahren hat sich weiterentwickelt und ist Restaurant tauglich geworden.

Burger sind was für Hipster

American Diner Burger

American Diner Burger

Immer mehr von diesen individuellen Burger-Restaurants sind in Karlsruhe im letzten Jahr aus dem Boden geschossen und zu einem richtigen Trend geworden. Doch nicht nur in Karlsruhe, auch in anderen Städten lässt sich im Moment diese „Burger-Bewegung“ feststellen. Aber warum sind diese Burgerläden eigentlich so hip und erfolgreich? Ich glaube es liegt daran, weil es nicht einfach nur Burger sind. Es sind nicht nur pappige Brötchenhälften zwischen denen sich ein Stück Fleisch, eine Essiggurke und eine Tomatenscheibe befindet.

Es sind vielmehr frische Salate, regionales Fleisch und ein krosses Burgerbrötchen vom Bäcker um die Ecke, die uns eine hohe Qualität versprechen und den Burger en vogue machen. Auch die Restaurants an sich sind alles andere gewöhnlich.

Als ich noch kleiner war, war es etwas Besonderes, wenn ich meine Eltern überreden konnte, auf dem Weg in den Urlaub bei McDonalds anzuhalten. Doch meine Generation, die mitten in der Blütezeit von McDonalds und Burger King aufgewachsen ist, ist älter geworden und hat sich weiterentwickelt – ebenso wie die Burger. Wir wollen nach wie vor gerne Burger essen, aber keine lauwarmen Fertigburger und schon gar nicht möchten wir in ungemütlichen Schnellrestaurants sitzen. Hier kommen die Burger-Restaurants  mit gemütlichem, aber außergewöhnlichem Charme ins Spiel. Hier kann ich mich an Freitagabenden mit meinen Freunden verabreden und in aller Ruhe einen guten Burger essen. Diesen kann ich  mir entweder nach Belieben zusammenstellen oder ich nehme einen der ohnehin ausgefallenen Burgerkreationen. Doch in welchem Burger-Restaurant findet man die besten, ausgefallensten und leckersten Burger? Ich habe mich durch die Karlsruher Burgerlandschaft geschlemmt und kann euch jetzt – sieben Burger später – eine klare Empfehlung geben: Alle Burger, die ich gegessen habe, waren super lecker 🙂

Sieben Karlsruher Burger-Restaurants im Test – Teil 1

In den kommenden Wochen stelle ich Euch am „BURGERMEATwoch“ alle von mir getesteten Burger-Restaurants vor. Beginnen möchte ich heute mit den ersten beiden Burger-Restaurants meiner Testreihe: Das American Diner Durlach und das Bratar. Beide sind schon ziemlich lange in Karlsruhe und bekannt für gute Burger. Doch ob das wirklich so ist? Davon wollte ich mir selbst ein Bild machen und habe mir für Sonntagabend einen Tisch im American Diner in Durlach reserviert.

Best American Food in Town gibt’s im American Diner Durlach

American Diner in Durlach

American Diner in Durlach

Selbst zusammenstellen kann man sich seinen Burger im American Diner in Durlach zwar nicht, aber dafür ist die Auswahl echt riesig! Ob klassischer Burger, Chicken Burger oder Pulled Pork Burger, hier gibt es wirklich für jeden Geschmack den passenden Burger. Das war eine ziemliche Herausforderung für mich, denn je mehr Gerichte zur Auswahl stehen, umso länger brauche ich erfahrungsgemäß für meine Entscheidung.

Nach ca. 5 Minuten habe ich die Karte soweit eingegrenzt, dass nur noch zwei Burger zur Auswahl stehen: Der „Crunchy Chicken Cheese Burger“ mit Hähnchenfleisch in einer knusprigen Flakes-Panade oder der „RANCH BURGER“ mit knusprigem Bacon, Cheddar-Käse und im Bierteig gebackenen Onion-Rings. Ich schwanke immer noch, als plötzlich der Kellner vor mir auftaucht und so entscheide ich mich ganz spontan für den „Crunchy Chicken Cheese Burger“!

Während ich auf meinen Burger warte nutze ich die Gelegenheit um mich im Diner ein wenig umzuschauen. Es bedient einfach alle Klischees: Alles ist recht eng und beim Eintreten wird man von einer langen Theke mit festgeschraubten Barhockern begrüßt. An der Fensterfront sind mehrere kleine Nischen mit roten gepolsterten Bänken, die an ein Zugabteil erinnern und gleich neben dem Eingang eine grelle Juke-Box. Im hinteren Teil des Diners stehen viele kleine Tische mit roten Stühlen und an der Wand hängen bunte Retro-Schilder. Während ich mich hier so umsehe bekomme ich wirklich das Gefühl, mich in den 50er Jahren eines amerikanischen Diners zu befinden.

American Diner Innen

American Diner Innen

American Diner Innen

American Diner Innen

American Diner Burger

American Diner Burger

Kurze Zeit später kam mein bestellter Burger zusammen mit einer Portion Kartoffel-Wedges und Krautsalat. Die selbstgemachte Sour-Cream-Soße auf dem Burger und das crunchy Chicken waren einfach nur lecker! Einzig das Sesambrötchen hat mich gestört. Das war leider nicht kross sondern sehr weich und hat dadurch den Burger etwas trocken schmecken lassen. Hätte man hier noch die Möglichkeit aus verschiedenen anderen Brötchen zu wählen, wäre der Burger perfekt gewesen. Aber auch so hat er mir richtig gut geschmeckt und ich habe meine spontane Entscheidung nicht bereut! Beim nächsten Mal werde ich dann den „RANCH BURGER“ ausprobieren J Eigentlich war ich schon nach dem Burger total satt, trotzdem habe ich mir zum Nachtisch noch einen richtig leckeren Brownie mit Vanilleeis bestellt.

Bratar – Der Karlsruher Klassiker, wenn es um Burger geht

Als nächstes führte mich meine Burger-Testreihe von Durlach ins Karlsruher Zentrum. Von allen Burger-Restaurants in der Karlsruher Innenstadt ist das Bratar wohl das, welches es schon am längsten gibt. Seit 2013 um genau zu sein. Das Ambiente ist, wie man es von einem Burger-Restaurant erwartet: rustikal. Große massive Holztische, an denen auch große Gruppen Platz finden. Die Speisekarte steckt auf einem Klemmbrett und bietet mir an, meinen Burger komplett selbst zusammenzustellen. Die Zutaten stammen fast ausschließlich aus der Region, sind frisch und ohne Zusatzstoffe.

Bratar außen

Bratar Außenbereich

Bratar

Mein Burger im Bratar

Als erstes suche ich mir das passende Fleisch-Patty für meinen Burger aus. Wählen kann ich hier zwischen fünf verschiedenen Fleischgrößen von 150g bis 750g (!!!). Wer es schafft, mehr als 600g Rindfleisch auf seinem Burger zu essen, der kommt in die Hall of Fame. Das versuche ich gar nicht erst, und entscheide mich für die Single-Variante mit 150g J Außerdem stehen noch Geflügel-, Veggie- und Low-Carb-Patties zur Auswahl. Standardmäßig ist auf den Burgern schon Salat und die originale Bratar-Burgersauce. Wer damit nicht zufrieden ist, kann die Soße ändern, verschiedene Toppings dazu bestellen und schließlich das gewünschte Burgerbrötchen aussuchen. Ich entscheide mich für extra Käse, gegrillte Champignons und gegrillten Bacon.

Als mein Burger kam war ich fast am Verhungern und habe mich voller Vorfreude drauf gestürzt. Er war sehr lecker und ich war definitiv satt, ich kann mir nicht vorstellen, wie man das vier oder fünffache an Pattyfleisch schafft… Habt ihr das schon geschafft?

Vorschau #BURGERMEATwoch

Im nächsten Teil meines BURGERMETwochs dreht sich alles um Bio, Veggie und Vegan. Habt ihr noch Tipps, wo ich zum Burger-Testessen vorbei schauen sollte?



1 Kommentar »

  1. Burger sind einfach großartig. Offensichtlich muss man aber darauf achten, wo man sich diese Sünde gönnt. Oder halt selbst zubereiten.

    Michael — 19. Mai 2016 @ 14:29

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